Bau dir deine 

Zukunft selbst!

Bist du auch jemand der gerne anpackt, was erschafft und mitgestaltet?
Dann bist du in unserer Branche als #Betonworker genau richtig!

 Der Baustoff Beton ist aus unserem Leben kaum wegzudenken. Sei es für den Bau von Straßen, Brücken, öffentlichen Plätzen, 
 Industrie- und Wohngebäuden oder aber auch für Freizeit- und Sportanlagen – überall kommt er zum Einsatz. Um Zeit und Kosten zu sparen werden viele der eingesetzten Bauteile wie z. B. Treppen, Wände, Decken, Fertiggaragen oder sogar ganze Skateranlagen im Werk vorgefertigt und just-in-time auf die Baustelle geliefert. Für die Herstellung dieser Betonbauteile benötigt die Branche speziell ausgebildete Fachkräfte. 

#Betonworker

Betonfertigteiteilbauer:innen

... stellen Betonbauteile, wie Decken, Wände, Treppen für den Wohnungs-, Industrie- und Gewerbebau her. Dafür werden die entsprechenden Schalungen anhand von Zeichnungen gefertigt bzw. die Formen eingesetzt, die Bewehrung eingebaut, sowie der Beton fachgerecht gemischt, eingefüllt und verdichtet. Häufig sind die Oberflächen der Betonbauteile noch sorgfältig zu bearbeiten oder zu behandeln. Im Gegesatz zu Beton- und Stahlbetonbauer:innen arbeiten sie nicht auf der Baustelle sondern in witterungsgeschützten Werkhallen an  computergestützten Fertigungsanlagen. Je nach Produkt, ist neben Köpfchen, ab und zu auch Handarbeit gefragt. 

Verfahrensmechaniker:innen

... für vorgefertigte Betonerzeugnisse produzieren unter anderem Rohre, Pflaster-, Mauer- oder Dachsteine in großen Serien auf automatisierte Fertigungsanlagen. Die Bedienung, Instandhaltung und Wartung dieser Maschinen gehört zu ihren Aufgaben. Sie kümmern sich auch um die Qualitätssicherung, überwachen und steuern den Mischvorgang für den Beton, die maschinelle Formgebung und die Herstellung der Betonerzeugnisse. Zu ihren Aufgaben gehören auch die Kennzeichnung der Produkte, die Vorbereitung zum Versand sowie das Transportieren, Lagern und Verladen.

Werksteinhersteller:innen

... arbeiten meist in Handwerksbetrieben und stellen u. a. Betonwerksteinerzeugnisse her, deren Oberflächen fachgerecht zu bearbeiten sind. Dazu gehören: Bodenbeläge, Treppen, Fassaden, aber auch Sonderanfertigungen wie Brunnen oder Betonmöbel. Sie sind sowohl in Werkhallen als auch auf der Baustelle anzutreffen, wo sie die Produkte oft selbst einbauen. Eine Spezialität ist die Herstellung von Terrazzoböden. Immer häufiger sind sie auch im Bereich der Bausanierung und Restaurierung tätig. Das Bearbeiten, Sägen und Verlegen von Naturwerksteinprodukten gehört auch zu ihren Aufgaben.

Dein Arbeitsplatz

 Als #Betonworker bist du überwiegend in mittelständischen Unternehmen der Beton- und Fertigteilindustrie, des Betonsteinhandwerks und Baugewerbes tätig. Gearbeitet wird in witterungsgeschützten Produktionshallen, selten auf Baustellen, zum Bespiel für den Einbau von Betonwerksteinerzeugnissen oder die Sanierung von Terrazzoböden.

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Dein Baustoff

Beton - schon die alten Römer haben damit gebaut und heute ist er der meistverwendete Baustoff weltweit. Seine große Beliebtheit hat er vor allem seinen vielen positiven Eigenschaften zu verdanken!

Natürlich

Beton besteht aus natürlichen Ausgangsstoffen. Er ist ein Gemisch aus Zement, Wasser sowie Gesteinskörnungen, also Sand und Kies. Diese Rohstoffe kommen aus der Region. Das sorgt für kurze Transportwege und schont die Umwelt. 

Langlebig

Beton ist extrem robust und langlebig. Nicht umsonst werden nahezu alle wichtigen Bauwerke wie Brücken, Tunnel, Kraftwerke oder hohen Gebäude mit Beton realisiert. Sie halten extremem Wetter und Umwelteinwirkungen stand. 

Sicher

Beton brennt nicht und bildet bei Feuer keine giftigen Gase! Beton schützt außerdem vor Lärm und kommt daher in der Nähe von Bahnstrecken, Straßen oder in Einflugschneisen von Flughäfen zum Einsatz. Zudem hat er eine gute Abwehrwirkung gegen radioaktive Strahlen. 

Flexibel

Beton ist formbar und lässt sich nahezu beliebig gestalten. Betonbauteile können in den unterschiedlichsten Formen, Farben, Abmessungen und Oberflächen hergestellt werden. 

Energiesparend

Beton ist aufgrund seiner hohen Materialdichte und Wärmeleitfähigkeit ein hervorragender Energiespeicher.
Dies wirkt sich positiv auf das Raumklima eines Gebäudes aus. Temperaturschwankungen in Gebäude werden verhindert, die Energieeffizienz erhöht und damit CO2-Emissionen gesenkt. 

Recyclebar

Am Ende ihrer Lebensdauer können Produkte aus Beton aufgebrochen und zu 100 Prozent wiederverwertet werden. Der Betonabbruch wird aufbereitet und als sogenannter Recycling-Beton  erneut der Produktion zugeführt oder  in anderen Branchen, zum Beispiel dem Straßenbau, eingesetzt.  

CO2-Speicher

Bei der Betonproduktion wird, vor allem bei der Herstellung des Bestandteils Zement, CO2 erzeugt. Beton nimmt im Lauf der Zeit und beim Rückbau aber auch CO2 aus der Atmosphäre wieder auf und gleicht einen Teil der verursachten Emissionen damit aus. 

Innovativ

In der Beton- und Zementindustrie wird laufend geforscht. Zemente mit geringerem Klinkeranteil, neue Bewehrungen aus Textilfasern statt Stahl,  innovative Betone, die  schlankere Bauteile bei gleicher Tragfähigkeit ermöglichen, und damit Material sparen sind Beispiele hierfür. Auch der 3D-Betondruck und digitale Planungstools setzen sich immer mehr durch.



Deine Leistung

Als #Betonworker stellt du Betonerzeugnisse her, mit denen alle täglich, bewußt oder unbewußt, zu tun haben. Du leistest damit deinen Beitrag, um ... 

... schneller ein Dach über dem Kopf zu haben.

In vielen Großtsädten und Ballungsräumen fehlt es an Wohnraum. Um diesen schneller zu bauen, kommen vorgefertigte Betonbauteile wie Decken, Wände, Treppen, Balkone, Fertigaragen oder -keller zum Einsatz. Noch schneller geht es mit komplett fertigen Raumodulen aus Beton, die nach dem Legoprinzip an- und aufeinandergereiht werden.

... Ressourcen zu schonen.

Betonfertigteile können nicht nur zu 100 % recycelt werden, sondern bei vorheriger Planung sogar als Ganzes demontiert und an anderer Stelle wiederverwendet werden. Sie ermöglichen also "Second-Hand" auf der Baustelle und sparen dadurch Ressourcen.

... Freiräume zu gestalten.

Öffentliche Plätze, aber auch der eigene Garten bietet Raum für Erholung und Begegnungen. Bei der Gestaltung dieser Freiräume spielen Betonerzeugnisse wegen ihrer Langlebigkeit und der grenzenlosen Form- und Farbenvielfalt eine große Rolle. Sie kommen etwa als Bodenbeläge für die eigene Terrasse oder Fußgängerzonen, als Bordsteine, Treppenstufen, Sitzelemente oder Brunnen zum Einsatz. 

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... sauberes Wasser zu haben. 

Rohre und Schächte aus Beton bestehen aus natürlichen Rohstoffen und sind extrem stabil und beständig. Sie werden daher als Regenwasser-, Stauraum- und Abwasserkanäle eigesetzt. Durch die sichere Ableitung des Abwassers in die Kanalisation und Kläranlagen bleiben unsere Flüsse und Seen sauber. So werden unser Grundwasser und unsere Umwelt geschützt.

... in Verbindung zu bleiben.

Brücken, Tübbinge für Tunnel, Bahngleise oder -schwellen aus Beton - all diese Produkte schaffen Verbindungen und erlauben es uns mobil zu bleiben. Die kürzeren Strecken bzw. Fahrzeiten, die dadurch ermöglicht werden, sorgen zudem für CO2-Einsparungen im Verkehrssektor.

... Flächen optimaler zu nutzen.

Beton ermöglicht platzsparendes Bauen, sowohl in die Höhe wie auch in die Tiefe. Zum Beispiel schafft der Bau eines Kellers mehr Nutz- und Wohnfläche oder eine Tiefgarage ausreichend Platz zum Parken. Grundstücke werden dadurch optimal genutzt und der Flächenverbrauch reduziert.


... den Einsatz erneuerbarer Energien zu fördern.

Der Ausbau erneuerbarer Energien trägt entscheidend zur Erreichung unserer Klimaschutzziele bei. Sie ersetzen Kohle, Öl und Gas und  vermeiden so den Ausstoß von Treibhausgasen wie CO2. Für eine effiziente Windausbeute und Stromgewinnung sind zum Beispiel große Windkrafttürme mit Höhen von weit über 100 m aus Betonfertigteilen von entscheidender Bedeutung. 

... sicher durch den Verkehr zu kommen.

Beton ist langlebig und widerstandsfähig. Daher kommen Schutzwände aus Beton im Straßenbau zum Einsatz. Ihre hohe Stabilität verhindert einen Durchbruch auf die Gegenfahrbahn und damit Folgeunfälle. Reperaturen sind relativ schnell und einfach durchzuführen. Dadurch wird der Verkehr nicht lange behindert und Folgegefahren von Staus vermieden.

... Zeit und Geld zu sparen.

Durch die Produktion im Werk, kann der Bau eines Gebäudes beschleunigt werden. Es gibt keine wetterbedingten Ausfälle. Die fertigen Bauteile werden fristgerecht auf die Baustelle geliefert und nur noch montiert. Danach kann direkt mit den Ausbauarbeiten losgelegt werden. 

... Transportwege zu minimieren.

Betonfertigteile werden aus heimischen Rohstoffen hergestellt. Anschließend kommen sie in der Region zum Einsatz. Beides spart lange Transportwege und schont die Umwelt.

... Barrieren zu verringern.

Ältere Menschen, aber auch solche mit einer körperlichen Behinderung benötigen zuhause und im Alltag Barrierefreiheit, um möglichst lang selbständig zu sein und in den eigenen vier Wänden leben zu können. Aufzugschächte oder Blindenleitsysteme aus Beton leisten einen Beitrag hierzu.

... Baustellen ökologischer zu machen.

Beim Einsatz von Betonfertigteilen werden weniger energieintensive Maschinen und Geräte auf der Baustelle benötigt. Es wird nicht so viel Abfall, Lärm und Staub verursacht. Das freut die Anwohner:innen und die Umwelt.

... kein Wasser zu verschwenden. 

Der verantwortungsvolle Umgang mit Wasser ist sehr wichtig. So kann zum Beispiel mit speziellen Pflastersteinen das Regenwasser vor Ort versickern, statt über die Kanalisation verloren zu gehen. Entwässerungsrinnen aus Beton helfen ebenfalls beim Regenwassermanagement. Betonzisternen werden eingesetzt, um Regenwasser vor Ort zu sammeln und zu speichern. So werden Grundwasservorräte geschont, weniger Energie für die Aufbereitung des Trinkwassers verbraucht und Kläranlagen entlastet. 

... für Spaß zu sorgen.

In vielen Freizeit- und Sporteinrichtungen sind Betonfertigteile verbaut. Beispielsweise als Wände, Decken, Treppen-  und Sitzstufen für Tribünen, als Fassadenelement oder Schwimmbecken. Aber auch ganze Skaterparks oder Kletterwände werden aus Betonfertigteilen errichtet. 

... Lärm zu reduzieren.

Beton absorbiert sehr gut den Schall. Daher kommen beispielsweise Lärmschutzwände aus Beton auf den Straßen zum Einsatz. Im Haus tragen Betondecken, -wände oder -treppen zum Schallschutz bei, sorgen für weniger Lärm und damit eine gute Nachbarschaft. 

 ... Traditionen zu bewahren.

Terrazzo wurden bereits in der Antike hergestellt, oft mit kunstvollen Intarsien. Der fugenlose Bodenbelag ist vor allem in alten Villen und Wohnhäusern, repräsentativen Gebäuden und Kirchen zu finden. Nur sehr wenige können ihn heute noch herstellen oder restaurieren, hierzu zählen Werksteinhersteller:innen.