Deine ÜBA

In der theoretischen Ausbildung garantieren die Rahmenlehrpläne dafür, dass am Ende der Lehre den Auszubildenden an allen Berufsschulen derselbe Stoff vermittelt worden ist. Dies ist im praktischen Teil aufgrund der Spezialisierung vieler Unternehmen oft nicht möglich. Die überbetrieblichen Ausbildung (ÜBA) hilft, dieses berufsrelevante praktische Wissen woanders zu erlernen. Sie findet als Blockunterricht statt. 

Abhängig vom Beruf und dem Sitz des Ausbildungsbetriebes gibt es auch für die ÜBA verschiedene Standorte. Alle Einrichtungen verfügen über gut ausgetattete Werkhallen und qualifiziertes Ausbildungspersonal. Vor Ort gibt es Übernachtungsmöglichkeiten inklusive Vollverpflegung und sozialpädagogischer Betreuung.

Betonfertigteilbauer:in

Die überbetrieblichen Ausbildung in diesem Beruf umfasst zum Beispiel den Schalungs- und Bewehrungsbau, die Oberflächengestaltung, die Nachbehandlung sowie Instandsetzung von Betonbauteilen. Aber auch das Herstellen von Spannbeton, eine Fertigkeit, die der Ausbildungsrahmenplan ebenfalls fordert, gehört dazu.

Werksteinhersteller:in

Für diesen Handwerksberuf ist die überbetriebliche Ausbildung, abhängig von der Kammerzugehörigkeit, oft verpflichtend. 

Verfahrensmechaniker:in vorgefertigte Betonerzeugnisse

Kurse zum Schweißen, zur Metallbearbeitung oder zur Steuerungstechnik (Pneumatik, Hydraulik sowie Elektropneumatik) stehen bei der überbetrieblichen Ausbildung hier im Mittelpunkt.